Pflegekassenunterstützung

Leistungen in Deutschland
Pflegegeld
Die Krankenkasse unterstützt pflegebedürftige Personen, die sich privat pflegen lassen, mit
Pflegegeldzahlungen. Für diese häusliche Pflege werden dem Pflegebedürftigen Leistungen
in Höhe der nachfolgenden Beträge gewährt:

Ein bisschen mehr Geld für die Pflege zu Hause
Pflegestufe bisher €/
Monat
ab 1.Juli
2008€/
Monat
2010€/
Monat
2012€/
Monat
häusliche Pflege durch zugelassene professionelle Pflegedienste (Sachleistung)
erhebliche Pflegebedürftigkeit Pflegestufe I 384 420 440 450
Schwerpflegebedürftigkeit Pflegestufe II 921 980 1040 1100
Schwerstpflegebedürftigkeit Pflegestufe III 1432 1470 1510 1550
Härtefall 1918 keine Erhöhung vorgesehen
häusliche Pflege durch Angehörige, Freunde oder andere Hilfskräfte z. B. KROL LABOR S.C.
erhebliche Pflegebedürftigkeit Pflegestufe I 205 215 225 235
Schwerpflegebedürftigkeit Pflegestufe II 410 420 430 440
Schwerstpflegebedürftigkeit Pflegestufe III 665 675 685 700
vollstationäre Pflege im Pflegeheim
erhebliche Pflegebedürftigkeit Pflegestufe I 1023 keine Erhöhung vorgesehen
Schwerpflegebedürftigkeit Pflegestufe II 1279 keine Erhöhung vorgesehen
Schwerstpflegebedürftigkeit Pflegestufe III 1432 1470 1510 1550
Härtefall 1688 1750 1825 1918
ergänzende Leistungen für die allgemeine Betreuung, z. B. für Demenzkranke
0-III 460 im Jahr 200 im Monat

 

Der Pflegebedürftige muss die Verwendung der Gelder nicht im Einzelnen nachweisen. Während

einer vollstationären Krankenhausbehandlung oder Rehabilitationsmaßnahme wird das Pflegegeld
bis zu vier Wochen weiter gezahlt, danach ruht der Anspruch. Während vorübergehender
Auslandsaufenthalte von bis zu sechs Wochen im Kalenderjahr wird das Pflegegeld ebenfalls
weiter gezahlt ( § 34 SGB V ).
Diese oben genannten Pflegegeldzahlungen der Pflegekassen können Sie natürlich auch in
Verbindung mit unserer osteuropäischen Dienstleistung in Anspruch nehmen.
Einstufung: wird vom ärztlichen Sachverständigengutachten in Form von Hausbesuchen
entschieden (Besuch vor Ort beim Antragsteller). Für Blinde und taubblinde Menschen, die
überwiegend auf den Gebrauch eines Rollstuhls angewiesen sind, wurden Mindesteinstufungen
beschlossen.